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Resilienz und Medienkompetenz: Erfolgreiche Kursreihe in Gengenbach

In Gengenbach fand die Kursreihe „Starke Familie, starke Kinder“ statt, die sich mit Resilienz und Medienumgang beschäftigte. Rund 16 Teilnehmer lernten praxisnahe Strategien.

Von Maximilian Richter1. Juli 20262 Min Lesezeit

In Gengenbach wurde kürzlich die Kursreihe „Starke Familie, starke Kinder“ ins Leben gerufen, die sich intensiv mit den Themen Resilienz und Medienumgang beschäftigt. Angesichts der wachsenden Herausforderungen, mit denen Familien heutzutage konfrontiert sind, sind solche Angebote besonders wichtig. Insgesamt nahmen rund 16 Personen an dieser Reihe teil, die in einem einladenden Rahmen stattfand.

Mythos: Resilienz ist angeboren und kann nicht trainiert werden.

Ein weit verbreiteter Glaube ist, dass Resilienz eine feste Eigenschaft ist, die nur wenigen Menschen eigen ist. Diese Sichtweise ist jedoch stark vereinfacht. Resilienz ist tatsächlich eine Fähigkeit, die erlernt und trainiert werden kann. Während einige Menschen von Natur aus besser mit Stress umgehen können, gibt es zahlreiche Techniken und Strategien, die jeder erlernen kann, um seine persönliche Widerstandsfähigkeit zu stärken. Die Kursreihe hat den Teilnehmern Werkzeuge an die Hand gegeben, um in herausfordernden Situationen gelassener zu reagieren.

Mythos: Kinder müssen von klein auf im Umgang mit Medien geschult werden.

Oft wird angenommen, dass Medienkompetenz bereits für sehr junge Kinder erforderlich ist, um sie vor den Gefahren der digitalen Welt zu schützen. Dabei ist es wichtig, zu betonen, dass der Medienumgang auch eine Frage des Alters und des individuellen Entwicklungsstands ist. Frühzeitige Schulungen können hilfreich sein, jedoch sollten sie altersgerecht gestaltet sein. In der Reihe wurde deutlich, dass der Austausch zwischen Eltern und Kindern über Medieninhalte entscheidend ist, um eine gesunde Mediennutzung zu fördern.

Mythos: Stressbewältigung funktioniert für jeden gleich.

Ein weiterer weit verbreiteter Mythos besteht darin, dass es eine universelle Methode zur Stressbewältigung gibt, die für alle Menschen gleichermaßen funktioniert. Diese Vorstellung ist nicht zutreffend, da jeder Mensch unterschiedlich ist und individuelle Strategien benötigt. In der Kursreihe wurde darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, verschiedene Techniken auszuprobieren und herauszufinden, was am besten zu einem selbst passt. Angefangen bei Atemübungen bis hin zu kreativen Ausdrucksformen – jeder Teilnehmer konnte persönliche Präferenzen entwickeln.

Mythos: Resilienz bedeutet, keine negativen Gefühle zu empfinden.

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass resiliente Menschen keine negativen Gefühle haben oder zeigen. Resilienz beinhaltet jedoch gerade die Fähigkeit, negative Emotionen zu erkennen und konstruktiv mit ihnen umzugehen. Die Kursteilnehmer lernten, dass das Akzeptieren von Gefühlen wie Traurigkeit oder Frustration ein wichtiger Teil des Resilienzprozesses ist und als Stärke gesehen werden sollte.

Die Kursreihe in Gengenbach hat nicht nur wertvolle Informationen geliefert, sondern auch eine Plattform für den Austausch zwischen Eltern geschaffen. Durch das gemeinsame Lernen und Diskutieren konnten die Teilnehmer Anregungen und Unterstützung finden, die über die Inhalte der Workshops hinausreichen.

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